Berichterstattungen

Stand: 16.11.2013

und im angrenzenden Park verteilt und angschlagen wurde

 


 

Nürnberg-Fischbach

Polizei sucht erfolglos nach vermisster Frau

Am Mittwoch (04.12.13) hat die Polizei mit einem Großaufgebot die Suche nach der verschwundenen Postbotin aus dem Nürnberger Stadtteil Fischbach fortgesetzt – ohne Erfolg. Die Frau wird seit Mitte November vermisst.

Stand: 05.12.2013

       Vermisste Joggerin aus Fürth | Bild: Polizeipräsidium MIttelfranekn

Mit Stöcken durchkämmten Polizisten am Mittwoch (04.12.13) erneut ein Waldstück bei Fischbach. Einen Quadratkilometer suchten die Beamten erfolglos nach der Vermissten ab. Bereits vor einer Woche startete die Polizei eine ähnliche Suchaktion. 130 Polizisten waren damals im Einsatz. Die 49-jährige Postbotin soll in der Gegend immer wieder zum Joggen gegangen sein.

Polizeitaucher suchten Eisweiher ab

Polizeitaucher hatten vor zwei Wochen auch den Eisweiher bei Fischbach nach der 49-Jährigen ohne Erfolg abgesucht. Zudem sind die Hintergründe des Verschwindens der Frau noch völlig offen. Die 49-Jährige wurde am 13. November zum letzten Mal gesehen. Zu dieser Zeit trug sie eine dunkle Jogginghose und weiß-rosa Turnschuhe. Hinweise auf einen Streit mit ihrem Lebensgefährten gibt es nach Angaben der Polizei nicht.

Frau aus Fischbach vermisst

Bisher keine Spur trotz Suchmaßnahmen

Seit letztem Donnerstag vormittag (14.11.2013) wird eine 49-jährige Frau aus dem Nürnberger Stadtteil Fischbach vermisst. Die Polizei hat das Fahndungsfoto veröffentlicht – es wird dringend um Mithilfe bei der Suche gebeten!

Die Vermisste war zuletzt gegen 09:30 Uhr an ihrer Wohnadresse gesehen worden. Möglicherweise befindet sich die Frau in einer hilflosen Lage und ist noch im Raum Fischbach unterwegs. Trotz entsprechender Suchmaßnahmen der Polizei gibt es bislang von ihr keine Spur.

Beschreibung: Die Vermisste ist ca. 165 cm groß, hat schulterlange, blonde Haare und war zuletzt bekleidet mit einer dunklen Jogginghose und weiß/rosa Turnschuhen.

Hinweise auf die Frau nimmt jede Polizeidienststelle oder die Polizeieinsatzzentrale über Notruf 110 entgegen.

Stand: 27.03.2014                Quelle Nordbayern


Polizei hält sich bedeckt

sieben Monate nach dem Verschwinden der Fischbacherin, gehen die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung: Die Mordkommission glaubt an ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen eines Gewaltdeliktes eingeleitet.

Die Polizei hält sich bedeckt, was mögliche neue Erkenntnisse anbelangt. „Es sprechen einfach zu viele Punkte gegen einen reinen Vermisstenfall“, sagt Polizeisprecherin Elke Schönwald nur. Stutzig macht die Ermittler zum Beispiel, dass Heidi D. aus dem Haus ging, ohne etwas mitzunehmen. Weder ihren Geldbeutel, noch Handy, Schlüssel oder persönliche Papiere. Auch ihr Auto ließ sie vor der Haustüre stehen. All das spricht nicht dafür, dass sie einfach gegangen sein könnte.

Wer ein neues Leben anfangen will, nimmt seine Siebensachen mit. Außerdem hat die Polizei bis heute keine Spuren gefunden, die auf einen Suizid hinweisen. Es gibt keinen Abschiedsbrief, nichts dergleichen. Zumal die damals 49-Jährige in die Zukunft blickte: Sie wollte im November ihren runden Geburtstag feiern. Sogar für Weihnachten und für ihren Urlaub hatte sie laut ihrer Schwester schon Pläne gemacht. Heidi sei viel zu aktiv und neugierig auf das Leben, schreibt die Familie der Vermissten im Internet. „Daher glauben wir nicht an Suizid.“Also doch ein Verbrechen? Einen Verdächtigen gibt es bislang nicht. Die Mordkommission ermittelt laut Polizeisprecherin Schönwald gegen unbekannt. Von Bedeutung könnte in diesem Zusammenhang allerdings die Aussage einer Zeugin sein, die am Tag von Heidi D.s Verschwinden im Wald in Fischbach einen Schrei gehört haben will.

 

Wir hören nie auf“

Tagelang wurde nach der verschwundenen Postbotin gesucht. Hundertschaften durchkämmten den Wald bei Fischbach. Taucher suchten den Eisweiher ab. Doch die Polizei entdeckte nicht den kleinsten Hinweis, der über Heidi D.s Schicksal hätte Aufschluss geben können. Seit Monaten müssen ihre Schwestern und ihr Lebensgefährte nun mit der Ungewissheit leben, nicht zu wissen, was Heidi D. widerfahren ist.Er habe eine schreckliche Zeit hinter sich, sagt ihr Lebensgefährte. Die Vorstellung, die am wenigsten schlimm für den 49-Jährigen ist, ist die, „dass sie irgendwo im Urlaub ist“. Die Angehörigen haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie wieder auftauchen könnte. „Wir suchen freilich immer weiter. Wir hören nie auf“, sagt ihr Partner. Die Familie lässt am Montag ein großes Vermisstenplakat in Fischbach kleben. „Heidi, wo bist Du?“ steht darauf. 

 

Stand: 30.06.2014                Quelle Nordbayern